Kölner Dom: Meine Lieblingsfakten

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Köln

Wie die meisten von euch vielleicht schon wissen, gebe ich Stadtführungen (generelle Termine, aber auch individuelle Gruppenführungen), wobei ich dann natürlich auch viel über den Kölner Dom sage. Dabei nenne ich meine Lieblingsfakten, da alles darüber hinaus die 2,5h Führung zu einem Wochenenderlebnis machen würde ;). Abgesehen davon, gibt es auch super Führungen verschiedenster Art im und auf dem Dom, die ich nicht geben kann aber auch nicht darf. Viel Spaß beim Lesen und wenn ihr dem Artikel euren Lieblingsfakt hinzufügen möchtet, freue ich mich über eure Kommentare. Ich bin gespannt, was ihr mir hinterlassen werdet.

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Meine Lieblingsfakten zum Kölner Dom

Geschichte

An dem Ort, an dem der Dom heute steht soll schon lange eine Kirche gestanden zu haben. 1248 hat man sich dann entschlossen den großen Dom  zu bauen, um u.a. dem Pilgerstrom gerecht zu werden. Dieser Pilgerstrom hatte damals enorm zugenommen, da man seit 1164 die Reliquien der Heiligen drei Könige erhalten hat. 1880 wurde dem Dom nach über 600 Jahren fertiggestellt.

Mit der Fertigstellung 1880 war der Dom mit 157,38 Metern für vier Jahre das höchste Gebäude der Welt. Heute befindet sich das höchste Gebäude mit 830 Metern in Dubai. Kaum zu glauben dass man so hoch bauen kann. oder?! Der Kölner Dom ist heute, u.a. nach dem Ulmer Münster (161,53m), die dritthöchste Kirche weltweit.

Währen den über 600 Jahren gab es auch jahrhundertelang einen Kran auf dem Südturm des Doms, da der Bau lange nicht voran ging. Daher wurde der Kran tatsächlich auch als Wahrzeichen angesehen.

Oft sind die Menschen verwundert, warum der Dom trotz der Weltkriege so gut erhalten ist. Dabei scheint mir die folgende Erklärung von den vielen Antworten die sinnvollste zu sein und möchte sie dir daher hier kurz erläutern. Wie du vielleicht weißt, ist der Dom aus der Vogelperspektive bestens zu erkennen. Auf der einen Seite, weil er so groß ist und auf der Anderen, da er ein großes Kreuz darstellt. Dieses sehr auffällige Gebäude nutzten die Piloten damals während den Kriegen als Anhaltspunkt, denn damals hatte man weder Internet noch gute andere Hilfsmittel zur Orientierung. Daher versuchte man den Dom nicht zu treffen und hat das auch größtenteils geschafft. Köln war in manchen Stadtteilen, z.B. in der Altstadt, bis zu 90% zerstört, von daher scheint der Dom ein wichtiger Punkt zur Orientierung gewesen zu sein, sodass er kaum getroffen wurde.

Seit 1996 gehört der Dom zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die Fenster vom Kölner Dom

Wenn du in den Dom gehst, wirst du noch viele alte Fenster entdecken. Manche der Gläser konnte man erhalten, da man im Krieg irgendwann auf die Idee kam die Fenster herauszunehmen, um sie nach dem Krieg wieder einzusetzen. Clever, oder?!

Wenn du aufmerksam durch den Dom gehst, siehst du aber auch dass es neuere Fenster gibt. Von denen möchte ich zwei besonders herausheben. Einmal gibt es das Fenster von Gerhard Richter, was sich durch viele kleine, bunte Vierecke zusammensetzt und auszeichnet. Dieses Fenster findest du, wenn du durch den Haupteingang bis zum Altar durchgehst und dann rechts hoch schaust. Wenn du während einem sonnigen Tag im Dom bist, fällt das Fenster noch schneller auf, da der Boden dann wunderschön und vor allem sehr bunt vom Fenster angestrahlt wird.

Ein weiteres, für mich doch sehr außergewöhnliche Fenster findest du, wenn du durch den Haupteingang in den Dom gehst und dir das zweite Fenster auf der rechten Seite betrachtest. Wenn du genauer hinschaust, wirst du schnell ein ungewöhnliches Zeichen, zumindest für diesen Kontext, entdecken. Denn hier hat der Saturn-Gründer das Fenster gesponsert. Damals hatte man sonst Wappen, Kürzel oder ähnliches als Kennzeichen sodass man wusste, von wem das Fenster bezahlt wurde. Diese Art von Kennzeichen sollte wohl erhalten bleiben und so findest du hier also den schönen Saturn.

Die äußerliche Erscheinung vom Dom

Wie du vielleicht schon gesehen hast, gibt es immer ein Hängegerüst und immer helle und dunkle Teile am Dom. Das Hängegerüst zeugt davon dass der Dom nie „fertig“ sein wird, denn man muss immer wieder etwas erneuern. Und diese Erneuerungen sind die hellen Stellen am Dom. Aufgrund der Umweltverschmutzung aber auch von anderen Einflüssen bzw. auch dem Alter, muss der Dom immer instand gehalten werden und somit werden regelmäßig Teile ersetzt. Jetzt weißt du, warum es die hellen Teile am Dom gibt.

Nützliche Infos zum Dom

Du kannst jederzeit in den Dom, wobei während Messen der Hauptteil nur den Gottesdienstbesuchern bestimmt ist. Außerdem ist der Eintritt, im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen weltweit, kostenlos.

Du bist nicht gläubig? Das ist egal, jeder ist willkommen. Wenn du dich für Architektur, Geschichte, Kunst, theologische Riten oder andere Kulturen interessierst, ist das ein super Ort für dich. Einfach mal durchgehen, kostet ja nichts.

Ich hoffe die Fakten haben dir gefallen. Falls es deinerseits noch etwas anderes in die Fakten schaffen sollte, dann kommentiere diesen Artikel gerne oder schreibe mir eine Nachricht. Ich bin gespannt!

Für weiteren Input findest du mich auch auf Facebook und Instagram.

Liebe Grüße

Eva:)

 

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